Demo-Modus
./bin/form-gateway -demoDer Demo-Modus macht eine frische Instanz in einem Schritt bespielbar: Mailausgang, Mandanten und Site-Keys sind sofort da, ohne dass man im Admin etwas anlegen muss. Gedacht zum Ausprobieren, für Vorführungen und für die lokale Entwicklung — nicht für den Produktivbetrieb.
Alles, was der Modus anlegt, ist normale Konfiguration: Nach dem Start lassen sich Routen und Mandanten im Admin-UI ansehen und verändern wie jede andere auch.
Was beim Start passiert
Abschnitt betitelt „Was beim Start passiert“Ein eingebetteter SMTP-Sink lauscht auf 127.0.0.1:2525 (ist der
Port belegt, weicht er automatisch aus). Er nimmt jede Mail an, sendet
aber nichts weiter, sondern legt sie als .eml-Datei unter
<datenverzeichnis>/demo-mails/ ab. Nichts verlässt die Maschine.
Zwei SMTP-Routen auf diesen Sink, damit beide Versandpfade ausprobierbar sind:
| Route | Rolle |
|---|---|
| Demo-Postfach (geteilte Default-Route) | bedient alle Mandanten ohne eigene Route |
| Demo-Firmenserver (eigene Route) | einem Mandanten fest zugeordnet |
Zwei Mandanten, die sich bewusst unterscheiden:
| Mandant | Origins | Route | PoW-Bits | Kontingent |
|---|---|---|---|---|
| Astro-Demo | http://localhost:4321, http://localhost:4322 | geteilte Default-Route | 8 | 500/Tag |
| Demo-Firmenseite | https://www.firma.example | eigene Route | 12 | 100/Tag |
Die zweite Origin-Menge ist kein Zufall: Sie zeigt die
Mandanten-Isolation. Ein Formular auf localhost:4321 kann mit dem
Site-Key der Demo-Firmenseite nicht senden — die Origin passt nicht.
Die Ausgabe beim Start
Abschnitt betitelt „Die Ausgabe beim Start“Auf der Konsole erscheinen Sink-Port, Ablageverzeichnis und die
Site-Keys beider Mandanten — dazu die beiden Zeilen, die direkt in
die .env der Astro-Demo gehören:
PUBLIC_GATEWAY_URL=http://localhost:8080PUBLIC_SITE_KEY=site_…Die Ausgabe erscheint bei jedem Start des Demo-Modus, nicht nur beim ersten — die Site-Keys sind also nicht verloren, wenn das Terminal zugeklappt wird.
Runde drehen
Abschnitt betitelt „Runde drehen“./bin/form-gateway -demostarten und die Ausgabe kopieren.- Die beiden Zeilen in
examples/astro-demo/.envschreiben, die Astro-Demo starten. - Ein Formular absenden.
- In
<datenverzeichnis>/demo-mails/liegt Sekunden später die.eml-Datei — mit jedem Mailprogramm oder einem Texteditor zu öffnen.
Parallel dazu lohnt der Blick ins Admin-UI: Unter dem Mandanten Astro-Demo steht die Absendung mit Status und Historie.
Die lauffähige Astro-Seite mit Formularen über alle Feldarten liegt im
Repository unter
examples/astro-demo.
Wiederholtes Starten
Abschnitt betitelt „Wiederholtes Starten“Das Seeding ist idempotent: Ein zweiter Start legt nichts doppelt an und überschreibt keine Änderungen, die man im Admin gemacht hat. Er gibt lediglich die Site-Keys erneut aus.
Warum das nichts für Produktion ist
Abschnitt betitelt „Warum das nichts für Produktion ist“Der Demo-Modus stellt sich bewusst dumm, damit man schnell durchkommt:
- Die Demo-Routen sprechen unverschlüsseltes SMTP (
plain) mit dem lokalen Sink. - Der Sink stellt nichts zu — er schreibt Dateien.
- Die Demo-Mandanten tragen erfundene Empfängeradressen (
…@demo.local,…@firma.local) und niedrige Schutzwerte.
Für den echten Betrieb eine eigene Route mit TLS und einen eigenen
Mandanten anlegen (siehe Bedienung) und das Gateway ohne
-demo starten. Die Demo-Objekte lassen sich danach im Admin löschen.