Clusterbetrieb
Die Cloud-Variante läuft als mehrere identische Knoten hinter einem Loadbalancer. Drei Dinge müssen dafür geteilt werden.
1. Datenbank
Abschnitt betitelt „1. Datenbank“Alle Knoten sprechen dieselbe Datenbank. Für den verteilten Betrieb ist das YugabyteDB (PostgreSQL-Protokoll, verteilte Ablage):
DNSE_DB_DSN=postgres://yugabyte@yb:5433/yugabyteDNSE_DB_YB=onOhne DNSE_DB_YB=on wird die Verbindung als gewöhnliches PostgreSQL behandelt
— der YugabyteDB-eigene Treiber bliebe ungenutzt.
Die Schema-Migration läuft beim Start. Sie soll einmal laufen: Beim Hochfahren eines frischen Clusters startet ein Knoten zuerst, die übrigen folgen, sobald er gesund ist.
2. Verschlüsselungsschlüssel
Abschnitt betitelt „2. Verschlüsselungsschlüssel“Alle Knoten brauchen denselben DNSE_ENCRYPTION_KEY. Sonst kann Knoten 2
nicht lesen, was Knoten 1 verschlüsselt geschrieben hat — Provider-Zugangsdaten
wären je nach angefragtem Knoten kaputt.
3. Sessions
Abschnitt betitelt „3. Sessions“DNSE_VALKEY_ADDR=valkey:6379DNSE_VALKEY_PASSWORD=… # optionalOhne Valkey lägen Sessions im Speicher des jeweiligen Prozesses: Eine Anmeldung auf Knoten 1 wäre auf Knoten 2 unbekannt, und der Benutzer flöge bei jedem Wechsel des Loadbalancers heraus. Mit Valkey gilt eine Session überall — für Mandanten- und Operator-Anmeldungen — und ein Logout wirkt sofort auf allen Knoten.
Valkey wird bewusst nicht gesichert: Sessions bedeuten im schlimmsten Fall eine neue Anmeldung, der dauerhafte Zustand liegt in der Datenbank.
Hintergrundjobs im Cluster
Abschnitt betitelt „Hintergrundjobs im Cluster“Drift-Abgleich, Zertifikatsausstellung, Ablauf-Erinnerungen, Backup-Exporte und die Umzugs-Prüfung laufen als geplante Jobs. Jeder Knoten kann sie ausführen; ein Lease sorgt dafür, dass zu einer Zeit nur einer an einem Job arbeitet.
Testcluster
Abschnitt betitelt „Testcluster“Für lokale Versuche gibt es einen fertigen Vier-Knoten-Aufbau mit YugabyteDB und Valkey: Testcluster.