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Inbetriebnahme

Terminal-Fenster
DNSE_ENCRYPTION_KEY=<hex-key> \
DNSE_ADMIN_PASSWORD=<bootstrap> \
DNSE_OPERATOR_PASSWORD=<operator-passwort> \
./dnseditor-cloud

Erreichbar sind dann zwei getrennte Welten:

  • Anwendung — http://127.0.0.1:8422, Anmeldung per E-Mail
  • Operator-Panel — http://127.0.0.1:8422/operator, eigenes Konto, eigener Token

Es gelten alle Variablen aus CE und EE. Dazu kommen:

VariableVorgabeBedeutung
DNSE_OPERATOR_USERoperatorBenutzername des Bootstrap-Operators
DNSE_OPERATOR_PASSWORD—Passwort beim allerersten Start
DNSE_OPERATOR_TOKEN—Statisches Token für Maschinenzugriff (X-Operator-Token)
DNSE_REGIONSeingebauter KatalogRegionen als code:Label,code:Label,…
DNSE_REGIONerste RegionHeimat-Region dieser Instanz
DNSE_BACKUP_DIR—Verzeichnis für nächtliche Mandanten-Exporte
DNSE_DEMOoffon legt den großen Demo-Datensatz an

DNSE_OPERATOR_PASSWORD wirkt wie das Admin-Passwort in CE nur beim ersten Start; ein später geändertes Passwort bleibt bestehen.

Das Operator-Token ist für Maschinen gedacht (Checkout-Frontend, CI). Es umgeht die Anmeldung und gilt als Administrator — entsprechend behandeln oder weglassen, wenn nur Menschen ans Panel sollen.

Der Regionenkatalog steuert, welche Heimat-Regionen für Organisationen wählbar sind und was die System-Seite im Operator-Panel auswertet.

Terminal-Fenster
DNSE_REGIONS="eu-central:Mitteleuropa,eu-southwest:Südwesteuropa,na:Amerika"
DNSE_REGION=eu-central

Ohne DNSE_REGIONS gilt der eingebaute Katalog: Mitteleuropa, Südwesteuropa, Amerika, Südamerika, Asien.

Kern-Einstellungen (SMTP — global oder je Region) und Portalnachrichten liegen in der Cloud auf Plattform-Ebene: Der Betreiber pflegt sie einmal im Operator-Panel, alle Mandanten lesen sie. In den Admin-Panels der Mandanten sind diese Seiten deshalb ausgeblendet.

Terminal-Fenster
make help # Übersicht aller Ziele
make run # Port 8422
make demo # Port 8479, zehn Demo-Organisationen
make test # Go-Tests (race) + gofmt + vet
make test-cluster-up # Vier-Knoten-Testcluster, siehe Clusterbetrieb

Jeder Cloud-Knoten bringt die Absturzsicherung des Kerns mit: Panics in Handlern und Jobs bleiben lokal, GET /healthz (Liveness) und GET /readyz (Readiness, echter DB-Ping) stehen für Load Balancer und Orchestrierung bereit, und der Watchdog beendet einen anhaltend ungesunden Knoten kontrolliert (Exit-Code 2) — der Supervisor startet ihn neu, die übrigen Knoten übernehmen währenddessen. Der Vier-Knoten-Testcluster nutzt genau das: restart: unless-stopped je Knoten und /readyz als Healthcheck. Konfiguration (DNSE_WATCHDOG*) in der CE-Doku unter Einstieg → Betrieb & Selbstheilung.