DynDNS-Client
Router melden ihre IP per DynDNS2 — aber nur, wenn sie den Wechsel selbst
bemerken. Der DynDNS-Client (dnseditor-dyndns-client) läuft auf
einem System, das am Standort ohnehin läuft (Server, NAS, Container,
Windows), und erkennt Wechsel nahezu sofort: Er hält je Adressfamilie
eine WebSocket-Verbindung zur EE. Wechselt die öffentliche IP, stirbt
die Verbindung — der Neuaufbau trägt die neue Quell-IP, der Server wendet
sie sofort an. Ohne WebSocket (Proxy/Firewall) fällt er automatisch auf
60-s-Polling zurück.
Einrichtung in drei Schritten
Abschnitt betitelt „Einrichtung in drei Schritten“- Ziel anlegen: Auf der DynDNS-Seite des Projekts → Neues DynDNS-Ziel. Das Token erscheint genau einmal — zusammen mit dem fertigen Setup-Kommando zum Kopieren.
- Client installieren (
.deb/.rpm, Docker oder als Windows-Dienst) und das Kommando ausführen:Terminal-Fenster dnseditor-dyndns-client setup --host https://dns.example.com --token dnsedyn_… - Testen und starten:
Terminal-Fenster dnseditor-dyndns-client updatesudo systemctl start dnseditor-dyndns-client
Die DynDNS-Seite zeigt danach je Ziel einen grünen Live-Punkt je Adressfamilie (v4/v6), die Client-Version und die letzten IPs — tote Clients fallen sofort auf.
IPv4 und IPv6
Abschnitt betitelt „IPv4 und IPv6“Sind die DynDNS-Service-Hostnames konfiguriert (Admin-Bereich →
Kerneinstellungen: A-only/AAAA-only), hält der Client je Familie eine
Verbindung — jede meldet sich selbst. Ohne sie läuft er degradiert:
eine Verbindung über die Haupt-URL, die fehlende Familie ermittelt er von
den lokalen Interfaces (nur öffentliche Adressen) und meldet sie explizit.
dnseditor-dyndns-client status zeigt den aktiven Modus.
Hinter einer privaten CA: ca_file in der config.yaml setzen. Das
Token kann ausschließlich die Adressen seines einen Ziels aktualisieren;
Löschen des Ziels macht es sofort wertlos.