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Record Sets

Ein Record Set fasst alle Einträge mit gleichem Namen und gleichem Typ zusammen. www vom Typ A mit drei IP-Adressen ist ein Record Set mit drei Werten — nicht drei Einträge. Gespeichert und zum Provider geschrieben wird immer das ganze Set.

Zonenansicht mit Record Sets, Drift-Bereich und DNSSEC-Status

Zone öffnen → Record Set anlegen (oder eine Zeile bearbeiten). Der Editor kennt die gängigen Typen und bietet passende Felder statt eines freien Textfelds:

  • A / AAAA — Adressen als Chips; beim Anlegen eines A-Records lässt sich der AAAA-Zwilling gleich mitanlegen
  • MX — je Zeile Priorität und Mailserver; das Ziel schlägt beim Tippen passende Quellen vor
  • SRV — Priorität, Gewicht, Port und Ziel strukturiert
  • TXT / CAA — mehrzeiliges Feld, Anführungszeichen werden beim Speichern richtig gesetzt
  • CNAME, NS, PTR und weitere Typen als Werteliste

Das Namensfeld heißt Label und zeigt rechts die Domain an, an die es angehängt wird. @ steht für die Zone selbst.

Beispiele typischer Record Sets:

LabelTypWerteErgebnis
@A203.0.113.10example.com zeigt auf die IP
wwwCNAMEexample.com.www.example.com folgt der Hauptdomain
@MX10 mail.example.com · 20 backup.example.comzwei Mailserver mit Prioritäten
@TXTv=spf1 mx -allSPF: nur die MX-Server dürfen senden
_dmarcTXTv=DMARC1; p=quarantine; rua=mailto:dmarc@example.comDMARC-Richtlinie
_sip._tcpSRV10 60 5060 sip.example.comSIP-Dienst mit Priorität/Gewicht/Port
homeA(an DynDNS-Ziel gebunden)folgt der gemeldeten Router-IP

Zu jedem Typ steht eine Kurzerläuterung im Editor, mit Link auf die ausführliche Beschreibung in der In-App-Doku unter /docs.

In Werten steht $domain für den Namen der Zielzone. In Sync Groups und Templates ist das der Kern der Sache — dasselbe Set passt dann auf viele Zonen. Auch beim direkten Bearbeiten in einer Zone wird der Platzhalter ersetzt.

Für die typischen E-Mail-Einträge gibt es geführte Profile statt handgeklöppelter TXT-Werte:

ProfilEintrag
SPF@ TXT
DMARC_dmarc TXT
DKIM<selector>._domainkey TXT
MTA-STS_mta-sts TXT
TLS-RPT_smtp._tls TXT
BIMIdefault._bimi TXT

Im Editor wählt man das Profil, füllt die Felder aus (etwa Richtlinie und Berichtsadresse bei DMARC) und bekommt den fertigen Wert. Bestehende Einträge werden erkannt und im Profil-Modus zur Bearbeitung geöffnet.

Das Bündel E-Mail-Grundsetup setzt die Basiseinträge in einem Rutsch. Kollidiert eines davon mit einem vorhandenen Eintrag, wird der Vorgang blockiert und die betroffenen Namen werden benannt — überschrieben wird nichts im Vorbeigehen.

Gespeicherte Änderungen gehen unmittelbar an den Anbieter. Schlägt das fehl, bleibt der Soll-Zustand trotzdem gespeichert und die Fehlermeldung des Providers erscheint in der Oberfläche; der nächste Abgleich holt die Differenz nach.

Je Zone (BIND): Im Zonen-Detail exportiert Exportieren die Einträge als BIND-Zonendatei. Beim Export wird gefragt, ob Sync-Group-Einträge und DynDNS-Einträge mitkommen — ohne Häkchen enthält die Datei nur die direkt eingetragenen Records (inklusive quellgebundener Einträge mit ihren aktuellen Werten). Importieren liest eine BIND-Datei ein; Kommentare, $TTL/$ORIGIN und Wildcards werden verstanden, SOA und Apex-NS werden sichtbar übersprungen (die verwaltet der Provider), und Namen außerhalb der Zone landen als Hinweis statt als falscher Eintrag. Für gleiche Schlüssel gilt die Überschreiben-Wahl wie beim Template.

Mehrere Domains (CSV): Oben auf der Zonen-Seite exportiert Exportieren (CSV) ausgewählte Domains in eine Datei — Spalten DOMAIN,HOST,TYPE,ANSWER,TTL,PRIO, das übliche Registrar-Format, eine Zeile je Eintragswert; MX-/SRV-Priorität steht in der PRIO-Spalte. Importieren (CSV) verteilt eine solche Datei auf die Zonen des Projekts und meldet je Domain, was übernommen wurde; Domains, die das Projekt nicht verwaltet, erscheinen als Fehler statt still zu verschwinden.