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Überblick

LCM (Linux Centralized Management) verwaltet beliebig viele Linux-Server zentral über SSH - ohne Agent auf den Zielsystemen. Backend (Go) und Frontend (Svelte 5) stecken in einem einzigen Binary, das seine Daten in einer lokalen SQLite-Datei hält.

Dashboard mit Server-Übersicht, Ampel-Status und Filtern

  • Agentless. Auf den verwalteten Servern muss nichts installiert werden. LCM verbindet sich per SSH, liest den Zustand aus und führt Aktionen als dedizierter Service-User aus.
  • Zero Trust pro Server. Jeder Server bekommt beim Onboarding ein eigenes SSH-Schlüsselpaar. Ein kompromittierter Schlüssel gefährdet nie den gesamten Bestand.
  • Ein Binary, keine Laufzeitabhängigkeiten. Kopieren, starten, fertig - auf Debian und Ubuntu (andere Linux-Distributionen laufen, sind aber nicht Teil unserer Tests).
  • Sicherheit eingebaut. Sensible Daten liegen AES-256-GCM-verschlüsselt in der Datenbank, der Zugang ist per RBAC und optional 2FA geschützt.
BereichWas LCM tut
OnboardingGeführtes Anbinden mit Host-Key-Bestätigung (MitM-Schutz), Service-User + eigenes Schlüsselpaar pro Server
MonitoringPakete, Updates, Repositories, Hardware; Ampel-Status Sehr gut / OK / 🟡 / 🔴 mit Insights (auch EOL & Erreichbarkeit)
FestplattenAlle eingehängten Volumes mit Belegung; stündlicher Verlauf + Prognose des Root-Dateisystems
CVE-ScanTäglicher Trivy-Scan des Paketbestands (SBOM-basiert, ohne erneuten Server-Kontakt), kontextabhängige Gewichtung
DockerInventar von Containern/Images, zentraler Registry-Update-Check, Image-CVE-Scan
APT-CacheAnbindung an apt-cacher-ng per Ein-Klick-Aktion oder Gruppenregel
FirewallMulti-Backend (ufw/firewalld/nftables) je Distribution, detaillierte Regeln mit Quell-Einschränkung (Allowlists + eigene IPs)
Sicherheit-Toolsfail2ban bzw. CrowdSec per Klick installieren; zentrale CrowdSec-LAPI auf dem LCM-Host
IP-AllowlistsBenannte, wiederverwendbare Quell-IP-Listen für Firewall, fail2ban und CrowdSec
AutomatisierungServergruppen mit zeitgesteuerten und Grundsatz-Regeln, interner Scheduler; Aktionen wie Neustart, Rechte einschränken
BenutzerLinux-Benutzer zentral verwalten und ihre SSH-Keys verteilen
BackupsVerschlüsselte, portable .lcmbak-Archive mit Restore beim Start
AlarmeRegelbasierte Benachrichtigungen (Festplatte, CVEs, Neustart, Heartbeat …) per E-Mail
LCM RemoteServer verbinden sich ausgehend per Agent (NAT/Roaming) - eigener Port, nur die Agent-Schnittstelle
RouterOSMikroTik-Geräte anbinden und die Versions-Aktualität überwachen
MCPRead-only-Schnittstelle für KI-Agenten (eigener Port, Authentifizierung, keine Geheimnisse)

Ein HTTP-Server (Fiber) liefert das eingebettete Svelte-Frontend aus und stellt eine REST-API bereit; ein interner Cron-Scheduler stößt Jobs an, die ein Executor über kurzlebige SSH-Verbindungen auf den Zielservern ausführt und als Jobs samt Konsolen-Output protokolliert.

Mehr Details: Architektur.

  1. Installation - Binary, .deb oder Docker.
  2. Schnellstart - ersten Server anbinden.
  3. Server & Monitoring - der tägliche Arbeitsablauf.