Schnellstart
Dieser Schnellstart bindet den ersten Server an und zeigt, wo du danach
weitermachst. Voraussetzung: LCM läuft und du bist als admin angemeldet
(siehe Installation).
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Onboarding-SSH-Key hinterlegen (empfohlen).
LCM hat beim ersten Start ein eigenes Schlüsselpaar erzeugt. Kopiere den Public Key aus Einstellungen → Allgemein und trage ihn auf dem neuen Server in
~/.ssh/authorized_keysvonrootein. So kannst du den Server ohne Passwort anbinden. (Alternativ geht das Onboarding auch per Passwort.) -
Server anbinden (Join).
Auf dem Dashboard „+ Server hinzufügen“ wählen und den geführten Dialog durchlaufen:
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Host/IP, SSH-Port und Zugangsdaten (Passwort oder System-SSH-Key) eingeben. Als Login-Benutzer dient
rootoder - wenn Root-SSH deaktiviert ist - ein Benutzer mitsudo-Rechten; dessen Passwort wird für die einmalige Einrichtung ansudoübergeben (persudo -Süber stdin, nie im Klartext-Log).Root-SSH ist deaktiviert und es gibt keinen sudo-Benutzer? - Schritt für Schritt öffnen
Viele Distributionen lassen
rootnicht per SSH herein (Ubuntu vergibt standardmäßig nicht einmal ein root-Passwort). So öffnest du den Root-Login kurz für die Aufnahme:-
An der Konsole des Servers anmelden (VM-/Cloud-Konsole oder direkt am Gerät) - per SSH kommt root ja noch nicht herein.
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Falls root noch kein Passwort hat:
sudo passwd rootausführen und ein starkes Passwort vergeben. -
Root-Login für SSH erlauben - als Drop-in, das sich später rückstandsfrei entfernen lässt:
Terminal-Fenster echo 'PermitRootLogin yes' | sudo tee /etc/ssh/sshd_config.d/00-root-onboarding.confAuf älteren Systemen ohne
/etc/ssh/sshd_config.dstattdessen in/etc/ssh/sshd_configdie ZeilePermitRootLogin yessetzen (sshd nimmt je Option den zuerst gefundenen Wert - die vorhandene Zeile ändern, nicht ergänzen). -
SSH-Dienst neu starten:
sudo systemctl restart ssh(Debian/Ubuntu) bzw.sudo systemctl restart sshd(RHEL, Fedora, openSUSE). -
Den Server in LCM mit Login-Benutzer
rootund dem Passwort aufnehmen.
Danach wieder schließen: Nach der Aufnahme braucht LCM den Root-Login nicht mehr (eigener Service-User). Entweder das Drop-in entfernen (
sudo rm /etc/ssh/sshd_config.d/00-root-onboarding.confund SSH-Dienst neu starten) - oder bequemer die Server-Aktion „SSH-Root-Login deaktivieren” in LCM nutzen. -
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LCM zeigt den SSH-Host-Key-Fingerprint an - bestätige ihn, um Man-in-the-Middle abzusichern.
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LCM legt auf dem Server einen dedizierten Service-User an, hinterlegt ein eigenes Schlüsselpaar und nimmt eine erste Bestandsaufnahme vor.
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Ampel & Details ansehen.
Der Server erscheint mit Status 🟢🟡🔴 in der Übersicht. Ein Klick öffnet die Detailseite mit Hardware, Paketen, Repositories, Docker-Inventar und Speicher-Verlauf. Über das ⓘ am Status siehst du, warum ein Server gelb oder rot ist.
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In eine Gruppe stecken und automatisieren.
Lege unter Gruppen eine Servergruppe an, weise ihr den Server zu und definiere eine Regel - z. B. einen täglichen Update-Schedule oder eine Firewall-Grundsatz-Regel. Siehe Gruppen, Schedules & Regeln.
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Optional: Sicherheit erhöhen.
Aktiviere für dein Konto 2FA (Mein Konto → Zwei-Faktor) und richte für die zentrale Schwachstellenprüfung den CVE-Scan ein (Trivy vorausgesetzt).
Was im Hintergrund passiert
Abschnitt betitelt „Was im Hintergrund passiert“Beim Onboarding und bei jedem Health-Check baut LCM eine kurzlebige SSH-Verbindung auf, liest den Zustand aus und protokolliert jede Aktion als Job mit exaktem Konsolen-Output. Die System-Gruppe bringt dafür bereits zwei Basis-Zeitpläne mit: einen Health-Check alle 15 Minuten und einen täglichen System-Sync (Hardware, Pakete, Docker-Check).